Deutsche Waldtage 2020

Deutsche Waldtage 2020

Hintergrundinformationen

Die Deutschen Waldtage 2020

Extreme Dürre- und Hitzeperioden, massiver Borkenkäferbefall, Stürme und Waldbrände haben in den letzten Jahren den Wald dramatisch geschädigt. Um die Fähigkeit unserer Wälder für den Klimaschutz, die Artenvielfalt und die Erholung zu erhalten, haben Bund und Länder viel auf den Weg gebracht.  Für den stabilen Wald der Zukunft kommt es aber auch auf die gemeinsame Verantwortung aller an, denen der Wald am Herzen liegt. Deswegen hatten das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zusammen mit dem Deutschen Forstwirtschaftsrat (DFWR) und zahlreichen weiteren Vereinen und Organisationen zu den Deutschen Waldtagen 2020 eingeladen.

Bundeswaldministerin Julia Klöckner: "Unser Wald leidet - die Schäden durch Trockenheit, Stürme, Brände und Schädlinge sind zum Teil dramatisch. Deshalb haben wir schnell reagiert und erreicht, dass es massive Hilfen gibt. Ziel ist, weiteren Schäden vorzubeugen und die Wälder klimastabil umzubauen. Es geht um den Erhalt unserer "grünen Lunge". Ich habe mich dafür eingesetzt, dass insgesamt 1,5 Milliarden Euro Hilfen für den Wald zur Verfügung stehen."

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Bundesministerin Julia Klöckner ©: BMEL/Ute Grabowsky

Der Wald ist im Stress. Der Klimawandel setzt ihm extrem zu. Um ihn für künftige Generationen zu sichern, sind nicht nur Politik und Forstwirtschaft gefordert, sondern wir alle. „Gemeinsam! Für den Wald“ lautete daher das Motto der „Deutschen Waldtage 2020“. Bundesweit hatten über 600 Veranstaltungen in die Wälder eingeladen. Warum sich ein Besuch lohnte, zeigt dieses Interview mit Dr. Eva Müller, ausgebildete Försterin und Leiterin der Abteilung „Wald, Nachhaltigkeit und Nachwachsende Rohstoffe“ beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Die Deutschen Waldtage 2020 sind eine Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und fanden nach 2016 und 2018 zum dritten Mal statt. Unter dem Motto "Gemeinsam! Für den Wald“ haben Forstleute, Waldbesitzer, Vereine und Organisationen gemeinsam mit weiteren lokalen Akteuren bundesweit Bürgerinnen und Bürger vom 18. bis 20. September 2020  zu zahlreichen Veranstaltungen in die Wälder eingeladen. Dabei standen Informationen und insbesondere der Dialog über den „Wald im Klimastress“ und die Maßnahmen zum Schutz der Wälder im Mittelpunkt. Partner der diesjährigen Deutschen Waldtage war der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR).

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Das Motto "Gemeinsam! Für den Wald“ steht für ein gemeinschaftliches Handeln, um den Wald und seine Leistungen für die Zukunft zu sichern.Der Wald ist extrem wichtig für uns, für die Biodiversität und unser Klima. Er liefert den nachwachsenden Rohstoff Holz, und ist wichtig für Arbeit, Einkommen und Erholung. Aber er ist bedroht. Extreme Dürre- und Hitzeperioden, massiver Borkenkäferbefall, Stürme und Waldbrände haben in den letzten Jahren zu dramatischen Waldschäden geführt. Forstleute und Waldbesitzende stehen vor der Jahrhundertaufgabe, den Wald vor den Folgen des Klimawandels zu schützen und für die Zukunft stark zu machen. Dabei brauchen sie die Solidarität und Unterstützung aller, denen der Wald am Herzen liegt.

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Das „Grüne Herz“ wurde als Symbol der Deutschen Waldtage 2020 eingeführt. Mit dem grünen Herzen können Bürgerinnen und Bürger ihre Sympathie für den Wald und ihre Solidarität mit den Menschen, die für den Erhalt des Waldes arbeiten, zeigen. Das „Grüne Herz“ ist dabei nicht auf die Deutschen Waldtage beschränkt. Auch über die Deutschen Waldtage hinaus soll das „Grüne Herz“ in ganz Deutschland sichtbar sein.

Aktivitäten zu den Deutschen Waldtagen:

  • Alle Informationen zu den Deutschen Waldtagen 2020 haben wir auf der Online-Seite zusammengestellt.
  • Die Waldtage sind auch in den sozialen Medien aktiv: Twitter, Facebook und unter den Hashtags #waldtage2020, #waldgemeinsam, #gruenesherz
  • Unter dem Hashtag #waldgemeinsam findet der Instagram-Fotowettbewerb statt.
  • Zu den Deutschen Waldtagen wurden vom 18. bis 20. September 2020 bundesweit mehr als sechshundert Veranstaltungen angeboten.
  • Mit dem „Grünen Herzen“ kann sich jeder mit den für den Wald arbeitenden Menschen solidarisieren.

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